• 28.11.2014
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Vereinzelte Frühlingsblumen im November 2014

Blume am Stockhorn im November 2014

Wegen der lang anhaltenden Wärme im November blühten in der Schweiz vereinzelte Frühlingsblumen ein zweites Mal und Walderdbeeren reiften weiter. Ähnliche Beobachtungen wurden auch im sehr milden Herbst 2006 gemacht.

Die milden Herbsttemperaturen 2014 führten dazu, dass einige Wiesen- und Gartenpflanzen auch im November weiter blühten oder nochmals aufblühen konnten. Dies meldet MeteoSchweiz im Klimabulletin. Der November 2014 brachte der Schweiz Temperaturen im Rekordbereich und im Tessin Jahrhundert Niederschläge verbunden mit Hochwasser am Lago Maggiore und am Lago di Lugano.

Beobachter des Schweizerischen Phänologie-Messnetzes meldeten unter anderem blühenden Löwenzahn und Gartenrosen. Zudem blühten vereinzelt Frühlingsblumen. MeteoSchweiz liegen Beobachtungen vor von blühenden Veilchen, Buschwindröschen, Frühlingsenzian, Schlüsselblumen und Walderdbeeren, die sogar noch reife Früchte trugen. Ähnliche Beobachtungen wurden auch im sehr milden Herbst 2006 gemacht.

Anfang November wurde an einigen Standorten erst die Blattverfärbung der Buche beobachtet, obwohl diese Phase normalerweise im Oktober auftritt. Verglichen mit der Normperiode von 1981–2010 ist dies sehr spät mit einem Rückstand von über zwei Wochen. Besser zum Monat November passen die Meldungen über den Blattfall der Buchen, die aus allen Landesteilen und Höhenstufen vorliegen, jedoch grosse zeitliche Variationen zeigen. Die Meldungen zum Blattfall der Buchen konnten im Oktober als normal bis sehr früh eingeordnet werden, während jene im November zu einem normalen bis sehr späten Zeitpunkt auftraten. Der Nadelfall der Lärche wird erst seit 1996 beobachtet. Im Mittel der Periode 1996–2013 fallen die Lärchennadeln in der ersten Novemberhälfte. In diesem Jahr liegen viele Beobachtungen im Bereich dieses Mittels, an gewissen Stationen lagen die
diesjährigen Termine jedoch deutlich zu früh und oder zu spät. Die Lärche ist ein Beispiel dafür, dass viele Bäume in diesem Herbst sehr schwierig zu beobachten waren: die Nadeln färbten sich erst gelb, nachdem schon über 50% der Nadeln gefallen waren, wie ein Beobachter mitteilte.

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